Brückentechnologie

Die hyperspektrale Messtechnik

Die hyperspektrale Messtechnik ist ein nicht-invasives Verfahren. Das Ei wird in einer abgeschlossenen Kammer von unten mit Licht bestrahlt. Das Bild des durchfallenden Lichts wird auf der anderen Seite von einer Kamera erfasst. Auf Basis des berechneten Lichtspektrums kann das Geschlecht des Embryos bestimmt werden. Die Eier mit den als weiblichen klassifizierten Embryonen werden dann normal bebrütet.

Die hyperspektrale Messtechnik hat eine Reihe von Vorteilen. Das Verfahren ist mit hoher Genauigkeit (zurzeit größer 95 %) voll automatisierbar, pro Stunde und Maschine können mehr als 20.000 Eier geprüft werden. Das Verfahren ist nicht-invasiv, die Eierschale muss also nicht geöffnet werden. Somit besteht kein Kontaminationsrisiko und keine Verletzungsgefahr für den Embryo. Daher sind auch keine Schlupfeinbußen zu verzeichnen. Damit leistet die Technik einen weiteren Beitrag zum Tierschutz. Außerdem müssen bei der hyperspektralen Messtechnik keine Chemikalien eingesetzt werden, was das Verfahren besonders umweltfreundlich macht.

Die hyperspektrale Messtechnik funktioniert nur bei braunen Hühnern ab dem 13. Bebrütungstag des Bruteis. Daher ist dieses Verfahren als Brückentechnik zu sehen, bis andere, frühere Verfahren Praxisreife erlangt haben.

 

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Raman-spektroskopisches Verfahren

 

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Hyperspektrales Messverfahren

 

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